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Weiterführende Informationen

DisAgg - Räumliche Disaggregierung statistischer Daten für ArcGIS®

Ihre Anforderungen

overlayAnalysen und Modellierungen in den Bereichen Stadt- und Regionalplanung, Verkehrsplanung, Geographie, Umwelt- und Klimaschutz oder Geologie benötigen räumlich hochaufgelöste statistische Daten. Solche Analysen basieren vielfach auf Rasteransätzen, um z.B. die Gefährdung der Bevölkerung mit Lärm und Luftschadstoffen zu ermitteln.

Die sozio-ökonomischen Daten aus der amtlichen Statistik verfügen jedoch nicht über die notwendige räumliche Auflösung: Daten zu Bevölkerung, Arbeitsplätzen oder Wohnsituation sind i.d.R. nur für größere Bezugseinheiten wie Regionen, Kommunen oder statische Bezirke verfügbar und damit für kleinteilige räumliche Analysen oft zu grob.

Unsere Lösung

An dieser Stelle setzt die Erweiterung DisAgg für ArcGIS® an. Ihr Hauptzweck besteht in der räumlichen Disaggregierung statistischer Daten von der Zonen- auf die Rasterebene. Dabei werden die Daten nicht wie bei anderen Ansätzen gleichmäßig innerhalb der Zone auf die Rasterzellen verteilt; vielmehr berücksichtigt DisAgg explizit Informationen zur Flächennutzung innerhalb einer Zone, d.h. generiert lokal unterschiedliche Dichten.


Toolbar - blue cut


Notwendige Eingangsdaten:

  • Zonengrenzen (Polygone)
  • Flächennutzungsklassen (Polygone)
  • zu disaggregierende Daten (z.B. Bevölkerung, Haushalte, Arbeitsplätze, Kaufkraft)

Erzeugte Layer (disaggregierte Daten):

  • Rasterlayer
  • Polygonlayer (regelmäßige Zellen)
  • Punktlayer

Funktionalitäten der Erweiterung:

  • Auflösung Rastersystem
  • Auswahl räumlicher Teilgebiete
  • Disaggregierung unterschiedlicher Daten
  • Nutzung globaler/lokaler Gewichte
  • Speichern/Laden von Parametern
  • Vorschau- und Log-Funktion
  • automatische Berichtsfunktion (Qualitätskontrolle)
  • Stapelverarbeitung
  • volle Integration in ArcGIS: GUI, model builder, Skripte, Kommandozeile
  • erreichbar von ArcMap und ArcCatalog
  • läuft als separater Prozess zur Leistungsmaximierung
  • verschiedene GIS-Formate: ArcSDE, Personal/file Geodatabase, shapefiles, ArcInfo coverage

 

DisAgg-Screenshots:

Weights cut(Vergrösserung: hier klicken)
  Run - blue cut(Vergrösserung: hier klicken)
   Analysis cut(Vergrösserung: hier klicken)



Anwendungsfelder

Die Erweiterung DisAgg lässt sich vielfältig in der Datenaufbereitung zur Verknüpfung von Vektor- und Rasteransätzen einsetzen. Potenzielle Anwendungsfelder sind:

  • Umwelt (z.B. Lärmanalysen)
  • Risiko-/Folgenabschätzungen (z.B. Lawinen, Überschwemmungen)
  • Stadt- und Regionalplanung
  • Verkehrsplanung (z.B. Bevölkerungspotenzial)
  • Einzugsbereichsanalysen
  • Business/Marketing (z.B. Standortanalysen)
  • Rettungswesen (z.B. erreichbare Bevölkerung)

 

Referenzen

Das nunmehr für ArcGIS® in der Erweiterung DisAgg verfügbare Disaggregierungsverfahren ist bereits in einer Reihe von Projekten erfolgreich angewandt worden: Anwendungsräume sind in Deutschland das östliche Ruhrgebiet, die Stadtregionen Hamburg, Hannover, Münster, Kassel, Stuttgart, Karlsruhe und München und international die Stadtregionen Helsinki (Finnland), Inverness (Schottland), Brüssel (Belgien), Vicenza und Neapel (Italien), Bilbao (Spanien) sowie das Gebiet des Staates Kuwait.

Systemvoraussetzungen

  • ArcGIS® 9.2 mit SP 3 oder höher
  • Windows® XP SP 2 / Windows® Vista
  • .Net® Framework 2